Linux ist ein sehr bekanntes und beliebtes Betriebssystem, das am Desktop PC zwar noch lange nicht ausreichend ausgebaut ist um Microsoft abzulösen, dafür aber bei Smartphones eine sehr wichtige Rolle spielt und sehr gerne verwendet wird. In diesem Bereich ist Linux in drei verschiedenen Ausgestaltungen im Einsatz, die allesamt ihre Besonderheiten haben. Die erste davon ist Android, ein System das von Google entwickelt wurde und unter anderem auch im Google Handy im Einsatz ist. Das zweite System von Linux ist Mobillinux von Monte Vista. Die letzte Variante hat den Namen Openmoko und ist ein Opensource System, das durchaus auch seine Vorteile hat. Basis für das System Android bildet der Linux Kernel 2.6, der im Gerät unter anderem für die Speicherverwaltung, die Prozessverwaltung und die Netzwerkkommunikation verantwortlich ist. Das ganze System ist noch relativ jung, weshalb es auch immer wieder Updates und Erweiterungen gibt, grundsätzlich kann man damit aber sehr gut arbeiten und es gibt schon einige Smartphones mit Linux, die auf der Basis dieser Software arbeiten. Obwohl es Android noch nicht so lange gibt sind insgesamt schon mehr als 6300 Anwendungen und Programme vorhanden, die mit diesem System kompatibel sind und helfen das Gerät an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse anzupassen, was das angeht bleiben also keine Wünsche offen und man muss sich über diesen Punkt kaum Sorgen machen, wenn man mit Android arbeiten möchte, insbesondere weil stetig auch noch neue Programme hinzu kommen. Mobilinux wurde ebenfalls auf der Basis von Linux Kernel 2.6 entwickelt, arbeitet aber mit einer zusätzlichen grafischen Benutzeroberfläche und basiert auf einer Open Source und Open Standard Technologie. Dieses System wird bereits auf sehr vielen Smartphones verwendet, insbesondere bei Modellen von Motorolla, NEC und Panasonic, so dass auch eine entsprechend große Auswahl verschiedener Anwendungen und Programme vorhanden ist, die man auf diesen Geräten verwenden kann und die mit Mobillinux kompatibel sind. Openmoko basiert auf Open Source und Linux Kernel 2.6. Ziel dieses Betriebssystemes ist es, durch den offenen Entwicklungsprozess viele externe Programmierer dazu zu bewegen Software zu erstellen, die man auf den Geräten dann auch nutzen kann. Entsprechend gibt es für Geräte mit diesem System auch durchaus reichlich Software, wobei es aber viele Unterschiede in der Handhabung und der Güte der Anwendungen gibt, so dass es manchmal erforderlich ist mehrere verschiedene Versionen zu versuchen und dann zu entscheiden, welche am besten ist. Erstmalig verwendet wurde Openmoco auf dem Modell Neo des Herstellers FIC. Vergleichbar ist das System vom Ablauf her und dem Aufbau mit den Systemen Palm PS oder Symbian OS, auch hier wird mit Open Source gearbeitet, durchaus auch mit Erfolg.